Händel-Mozart-Stipendium für talentierte Nachwuchsmusiker

Am Dienstagabend wurden im Händelhaus in Halle wieder talentierte Nachwuchsmusiker aus Mitteldeutschland mit dem „Händel-Mozart-Stipendium“ geehrt.

Gesine Rotzoll (Klarinette, Weimar), Tabea Ockert (Viola, Leipzig) und Sophia Hartmann (Cello, Halle) sind die diesjährigen Preisträgerinnen. Das Stipendium ermöglicht ihnen eine Teilnahme an einem renommierten Meisterkurs der Austrian Master Classes.

Die Stipendiaten erhalten einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 50 Euro. Außerdem gibt es ein Zusatzstipendium für jene Stipendiaten, die später Musik studieren werden. Die Höhe liegt bei 600 Euro (50 Euro pro Monat). Im Gegenzug werden die Stipendiaten einen Auftritt in Halle absolvieren, so dass die Mäzene und Sponsoren eine langfristige Bindung und Unterstützung anbieten.
Die Idee der Verbindung der beiden Städte Halle und Salzburg geht auf das Jahr 2002 zurück. Beide bilden ihr Image über das Salz und einen großen Komponisten.

Die Übergabe nahm die Beigeordnete für Kultur und Sport, Frau Dr. Judith Marquardt. Die Stifter sind die Stadtwerke Halle SWH, für die Antje Prochnow das Stipendium überreichte, die für die Unternehmenskommunikation verantwortlich zeichnet. Ein weiterer Stifter ist Roland Schimek mit seiner RSB Beteiligungsgesellschaft, in Halle bekannt als Eigentümer des Industrieparks Ammendorf. Schließlich ist Sven Frotscher der Gründer und dritte Stifter dieser Stipendien, die seit 2002 vergeben werden.